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Zwischen Stadt & Natur – Zu Besuch in Eugendorf

Werbung – In Zusammenarbeit mit Eugendorf Tourismus

Anfang Oktober ging es für mich für ein paar Tage in unser schönes Nachbarland Österreich. Um genauer zu sein, nach Eugendorf. Eugen-was? Ja genau, nach Eugendorf! Nicht unbedingt das bekannteste Reiseziel für einen Trip nach Österreich aber wenn man sich die Lage der 7.000-Einwohner-Gemeinde mal genauer anschaut, garnichtmehr so abwegig.

Idyllisch gelegen im Salzburger Alpenvorland und gerade mal 10 km von der Mozartstadt selbst entfernt bietet Eugendorf nämlich den perfekten Ausgangspunkt für einen Städtetrip nach Salzburg und zugleich für viele Freizeitaktivitäten wie Wandern oder Radfahren in der umliegenden Berg- und Seenlandschaft.

Tag 1 – Ankunft und E-Bike Tour zum Wallersee

Die Anreise mit dem Zug von Stuttgart aus war mehr als entspannt! Nach guten vier Stunden hatte ich Salzburg bereits erreicht. Das 10 km entfernte Eugendorf erreicht man entweder mit dem Bus oder mit dem Taxi innerhalb von 15-20 min.

Mein Zimmer im Landhotel Drei Eichen

Meine Unterkunft während meinem Aufenthalt war das Landhotel Drei Eichen. Ein sehr herzlich geführter Familienbetrieb am Rande von Eugendorf. Ein bisschen vermisse ich ja immer noch die wundervolle Ruhe dort! Von meinem Balkon aus hatte ich einen traumhaften Ausblick über die Felder bis hin zu den Alpen, hinter welchen die Sonne jeden Abend verschwand und sich der Himmel in den schönsten Farben zeigte.

Sonnenuntergang über Eugendorf

Aber ich war ja nicht nur da, um die Aussicht zu genießen, sondern auch um die Umgebung zu erkunden, also ging es am ersten Tag, nach einer kleiner Stärkung zum Mittag im Restaurant Holznerwirt, direkt mit den E-Bikes los zum Wallersee und einmal um ihn herum.

E-Bike-Tour zum Wallersee

Er zählt zum Salzburger Seengebiet und ist einer von vielen Seen, die man in dieser Gegend erkunden kann. Mit seinen sechs Quadratkilometern ist er jedoch der größte See des Salzburger Alpenvorlands und eignet sich deshalb bestens als Ausflugsziel für eine Radtour. Um den Wallersee herum gibt es nette kleine Häuschen, sogar einen Yacht-Hafen und ein Moorgebiet zu sehen. Bei warmen Temperaturen kann man auch in dem See baden.

Moorgebiet am Wallersee

Sonnenuntergang am Wallersee

Die E-Bike-Tour von Eugendorf, einmal um den Wallersee und wieder zurück dauerte inklusive kurzer Pausen ca. zwei Stunden und ist rund 30 km lang. Danach freute ich mich auf das wohlverdiente Abendessen im Restaurant „Am Hochfuchs“ in Eugendorf.

Abendessen im Restaurant „Am Hochfuchs“

Tag 2 – Ausflug zum Schloss Hellbrunn und Wanderung auf den Nockstein

Nach einem ausgiebigen Frühstück im Landhotel Drei Eichen starteten wir unsere zweite E-Bike-Tour. Dieses Mal ging es in Richtung Salzburg, ein Stück entlang der Salzach, durch Salzburg hindurch bis hin zum Schloss Hellbrunn.

Radweg von Eugendorf nach Salzburg

Mit dem Rad entlang der Salzach

Schloss Hellbrunn

Wunderschön angelegter Park

Dort verbrachten wir den Mittag, schauten uns den wundervoll angelegten Park an und stärkten uns mit einem Picknick, bevor es wieder zurück nach Eugendorf ging. Die tollen Picknick-Boxen bekommt man übrigens direkt im Park Café.

Picknick beim Schloss Hellbrunn

Ursprünglich war für diesen Tag noch eine Wanderung auf dem Untersberg geplant von wo aus man eine super Aussicht auf Salzburg hat. Jedoch machte uns der Föhn einen Strich durch die Rechnung. Aufgrund der starken Sturmwinde musste die Gondel leider den Betrieb einstellen und wir brauchten einen Plan B. Zum Glück gibt es rund um Salzburg und Eugendorf ja noch einige andere Berge und Gipfel, die etwas niedriger liegen. Also machten wir uns spontan noch auf den Weg zum Nockstein. Unser Auto parkten wir auf dem Parkplatz des Gasthauses „Nockstein“ und von dort aus ging es durch einen schmalen Waldweg den Gipfel hinauf. Nach ca. einer Stunde erreichten wir schon das Gipfelkreuz, schossen schnell ein paar Fotos und machten uns dann auch wieder auf den Weg nach unten, da es auch dort oben recht stark windete. Wenn ich diese Wanderung mit einem Satz beschreiben müsste, dann wäre es wohl „kurz und knackig“. Für den tollen Ausblick hat es sich aber auf jeden Fall noch gelohnt!

Ausblick vom Nockstein

Den Abend ließen wir noch im hoteleigenen Restaurant des Landhotels Drei Eichen ausklingen.

Abendessen im Landhotel Drei Eichen

Tag 3 – Sightseeing in der Mozartstadt Salzburg

Nachdem die letzten beiden Tage sehr aktiv gestaltet waren, starteten wir etwas gemütlicher in den letzten Tag. Die Räder blieben in der Garage und stattdessen ging es mit dem Bus nach Salzburg. Der hält praktischerweise in der Straße direkt vor dem Landhotel Drei Eichen, fährt alle 30 min und braucht nur ca. 20 min bis in die Stadt. Da das Parken in Salzburg recht teuer ist und es Langzeitparkplätze auch nur in den Parkhäusern- und Garagen gibt, würde ich den Bus jederzeit bevorzugen und empfehlen.

Direkt vor dem Mirabellgarten stiegen wir aus und starteten hier unseren Stadtrundgang. Dort verbrachten wir ziemlich viel Zeit, da es an jeder Ecke was Neues zu fotografieren gab und er wirklich so schön angelegt ist. Hier solltet ihr also auf jeden Fall einen Besuch einplanen.

Mirabellgarten Salzburg

Weiter ging es dann auf einen der drei Stadtberge in Salzburg, den Kapuzinerberg. Von dort oben hat man eine tolle Sicht über die Stadt.

Aussicht vom Kapuzinerberg

Nach einem leckeren Mittagessen im „Ludwig“ ging es über die Mozartbrücke weiter auf die andere Seite der Salzach, in die Salzburger Altstadt.

Die Salzburger Altstadt

Dort schauten wir uns das Geburtshaus Mozarts (zumindest von außen), die Getreidegasse, den Dom zu Salzburg und einige kleine Altstadt-Gassen an. Allgemein lohnt es sich sehr die Stadt zu Fuß zu erkunden und durch die vielen kleinen Gassen zu spazieren. Die schönsten Orte entdeckt man dann doch immer durch Zufall, wenn man es am wenigsten erwartet.

Der Residenzbrunnen vor dem Dom zu Salzburg

Falls ihr Kaffee-Fans seid und das Nachmittags-Tief überbrücken möchtet, kann ich euch das Kaffeehaus Alchemie für eine kurze Kaffeepause empfehlen.

Voller neuer Energie ging es zum Abschluss hinauf auf den nächsten Stadtberg – den Mönchsberg. Auch hier hat man wieder eine tolle aber ganz andere Sicht auf Salzburg. Leider verabschiedete sich dort dann auch das gute Wetter also machten wir uns schnell auf den Weg zurück zum Bus und nach Eugendorf. Zum Abschluss der tollen Zeit, die ich dort verbringen durfte, gab es noch ein fantastisches Abendessen im Gastagwirt, wie es sich gehört mit einer ordentlichen Portion Käsespätzle.

Letztes Abendessen im Gastagwirt

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